Mit KI-Unterstützung lernen ist in aller Munde. Auf der Website Pro-IT-Berufe werden wir zukünftig viel über die Vorteile, Chancen sowie Risiken und Anforderungen berichten.
Google bietet mit Gemini Notebook selbstredend einen Assistenten für Rechercheaufgaben und logische Schlussfolgerungen an, basierend auf den Informationen, die man mit Quellenangaben als PDF oder über das Web, Youtube oder Google-Dokumente und Google-Präsentationen in ein Notebook speichert. Daraus erstellen Gemini-Assistenten per KI Chatantworten und für das Studio Standardausgaben z.B. als Berichte, Quiz, Lernkarten, Podcasts, Erklärvideos, Mindmaps, Diashows, Analysen in Tabellen oder benutzerdefinierte Ausgaben. Viele Nutzer sind begeistert über die Ausgaben, so schnell erstellt, positiv, schön, multimedial, etc. Google Recherchen, Google Youtube, Google Drive, Google Tasks, Google Meet, Google Classroom und mit Google Workspace, alle Tools für den Arbeitseinsatz und Google KI-Assistent Gemini werden als persönliche Megaunterstützung verknüpft.
Das gleiche gilt für Microsoft Copilot. Neben VibeCoding brachte Microsoft 2025 Vibe Working als „Agentenmodus“ in Microsoft-365-Office Apps und als Erweiterung in Microsoft Copilot ein4). Während Copilot erst als passiver Assistent fungierte, kann der Agentenmodus laut Microsoft konkrete Aufgaben direkt in Dokumenten, Tabellenkalkulationen und Präsentationen ausführen, somit Texte umschreiben, Analysen erstellen, Präsentationen generieren oder aktualisieren. Er soll außerdem Benutzeranweisungen über mehrere Schritte hinweg befolgen können, ohne den Kontext zu “vergessen”.
Alles immer dann, wenn mindestens ein Konto bei Google oder Microsoft als kostenlose Einstiegsversion existiert. Hört man von den hohen Investitionen in Rechenzentren und KI, kann man schnell erkennen, dass viel Umsatz für Rendite nötig ist und die Abogebühren je nach Abhängigkeit schnell steigen werden.
Schon jetzt erlösen Google über 400 Mrd. US-Dollar1) und Microsoft über 330 Mrd US-Dollar2) jährlich bei einer Gewinnrate von über 30 %. Für Europa geht viel Geld in die USA, die große Macht der Hyperscaler schreit gerade bei Politikern nach mehr wirtschaftliche Souveränität und europäischen Produkten. Daten fließen in die USA und die Unsicherheit über die Nutzung ist groß. Die vielen Nutzungsbedingungen sind schwer zu durchschauen und sind wiederholt Gegenstand von Verfahren europäischer Aufsichtsbehörden. Auch wirtschaftlich beklagen Unternehmen nach der MIT-Studie „The GenAI Divide. State of AI in Business 2025“3), dass sie mit ihren Generativen-AI-Kernprojekten scheitern, der gesamte Aufwand für AI-Entwicklung, Governance und Betrieb an Zeit und Kosten zu groß ist. Immer mehr Unternehmen, Organisationen und Behörden wollen aus dieser Abhängigkeit ausbrechen und suchen nach Open-Source-Lösungen und europäischen Anbietern.
Hier kommt das junge Startup Lernleicht.com ins Spiel. Nicht für Verbraucher konzipiert, sondern für B2B, B2A, A2A, also für den professionellen Betrieb unter Unternehmen (b2b) oder Behörden/Administration (a2a) als Cloud-Lösung ein digitales Taschensystem mit KI-Unterstützung. Lernleicht.com bietet in White-Label-Form die Projektierung für eigene Kompetenz- und Lernsysteme an. KI-Modelle wie Claude, deepseek, GPT, Gemini, Kimi u.a. können nach Wahl über Cloud oder on-prem eingebunden werden, halten die Souveränität. Ähnlich wie bei Google-Notebooks gibt es einen vertrauenswürdigen Inputbereich, indem Dateien kuratiert hochgeladen werden können, Quellen im Netz recherchiert und geladen werden können. Es gibt Chat-Eingaben mit KI-Unterstützung und viele Ausgabeformate (Berichte, Quiz, Podcasts, Mindmaps, u.v.m.). Daraus können Kurse erstellt werden, Flipped Classroom mit Webcasts und Live-Webinare organisiert werden. Ein Marketplace soll den Austausch von freigegebenen Kursen organisieren. Gegen die laufend neue Vielfalt der Google- und Microsoft-Output-Dateien kommt man sicherlich nicht an, kann passende Dateien aber wenn gesichert möglich einfach dazuladen und in Schutzräumen der digitalen Taschen nutzen.
Lernleicht.com will die europäischen Initiativen mit einer eigenen Kompetenzplattform unterstützen und möglichst weit digitale Souveränität von vornherein als Security by design aufbauen. Dazu gehört nicht nur eine eigene deutsche Cloudlösung mit eigenem USP für Lern- und Kompetenzmanagement, sondern auch Serverstandorte in Deutschland und möglichst weitgehende digitale Souveränität sicherstellen. Darunter wird neben der Datensouveränität (Einhaltung von DSGVO, EU Data Act und NIS2) die Technische Souveränität (Autonomie und Kontrolle über die IT-Infrastruktur) und die Betriebssouveränität/Operative Souveränität (Transparenzpflicht der Anbieter, Compliance, Governance) verstanden. Auf der Plattform Pro-IT-Berufe werden wir diese Themen zu Schwerpunktthemen ausbauen. Wer als Ausbildungsbetrieb ein souveränes Ausbildungs- oder Mitarbeiterkompetenzsystem aufbauen möchte, sollte mit Lernleicht.com in Kontakt treten und ein Erstgespräch vereinbaren.
- Umsatz Alphabet (Google), Geschäftsjahr 2025: companiesmarketcap.com
- Umsatz Microsoft, Geschäftsjahr 2025: companiesmarketcap.com
- MIT-Studie „The GenAI Divide. State of AI in Business 2025“, zitiert nach digitaleweltmagazin.de
- Angabe des Autors, Stand September 2026